Die Energiewende findet nicht in Berlin statt, sondern im Heizungskeller und auf dem Dach. Doch Hausbesitzer stehen oft vor einem Puzzle: Der Heizungsbauer installiert die Wärmepumpe, der Solarteur die PV-Anlage und der Elektriker die Wallbox. Wer sorgt dafür, dass diese Systeme miteinander reden? Hier kommt die Elektro-Bächle GmbH ins Spiel.
Das Unternehmen aus Römerstein hat sich vom klassischen Handwerksbetrieb zum Systemanbieter entwickelt. Julian Bächle erklärt im Interview, warum moderne Haustechnik in Münsingen, Bad Urach und Laichingen heute „alles aus einer Hand“ bedeuten muss und wie man Solar und Wärmepumpe zu einem echten Kraftwerk verbindet.
Julian Bächle von der Elektro-Bächle GmbH bei uns im Interview
Herr Bächle, Sie sprechen oft vom „Energiesystem der Zukunft“. Was unterscheidet das von der klassischen Elektroinstallation, wie man sie von früher kennt?
Früher haben wir Kabel verlegt und Steckdosen gesetzt. Heute bauen wir komplexe Systeme. Es geht nicht mehr nur darum, Strom zu verbrauchen, sondern ihn intelligent zu managen. Wir koppeln die Sektoren: Die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert den Strom, der Batteriespeicher hält ihn vor, und das Energiemanagement entscheidet, ob damit gerade das Auto geladen oder das Wasser in der Wärmepumpe erhitzt wird. Das ist weit mehr als nur „Licht an, Licht aus“.
Viele Hauseigentümer fühlen sich von dieser Technik überfordert. Man hört oft von Problemen an den Schnittstellen zwischen den Handwerkern.
Das ist das Kernproblem am Markt. Sie haben einen Heizungsbauer, der seine Blase macht, einen PV-Anbieter und einen Elektriker. Am Ende haben Sie drei Apps auf dem Handy, aber nichts funktioniert zusammen. Wenn Sie den Solarstrom für die Heizung nutzen wollen, schiebt es der eine auf den anderen. Wir lösen das radikal auf: Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Wir installieren die Wärmepumpe, die Solar-Anlage und die Steuerung. Wir sind der eine Ansprechpartner, der dafür sorgt, dass das System läuft.
Welche Rolle spielt dabei die Region? Sie sind sehr stark auf der Alb und im Vorland aktiv.
Wir sind hier der Platzhirsch und das wollen wir auch bleiben. Unsere Kunden suchen hochwertige Haustechnik in Laichingen, Münsingen oder Bad Urach und wollen keinen anonymen Dienstleister von weit weg. Wir agieren in einem Radius von etwa 30 Kilometern. Das ist wichtig, denn wenn mal eine Störung vorliegt, sind wir schnell da. Nähe schafft Vertrauen, und das ist bei Investitionen in dieser Größenordnung entscheidend.
Merken Sie, dass sich diese Technologien in der Nachbarschaft herumsprechen?
Absolut, das ist wie ein Dominoeffekt. Mein Ziel war es mal, in jeder Straße eine Anlage zu haben, und das hat funktioniert. Wenn der Nachbar sieht, dass die Sektorenkopplung beim anderen funktioniert und die Stromrechnung sinkt, will er das auch. Wir machen kaum Werbung, wir leben von Empfehlungen. Gerade in unseren Kerngebieten wie Römerstein oder Richtung Kirchheim kennt man uns einfach.
Lassen Sie uns kurz über Smart Home sprechen. Ist das nur Spielerei oder technischer Nutzen?
Es ist die Basis für Effizienz. Wir setzen stark auf KNX-Systeme. Aber es geht nicht darum, das Licht bunt blinken zu lassen. Es geht darum, dass das Haus mitdenkt. Wenn Überschuss von der PV-Anlage da ist, fährt die Wärmepumpe hoch oder der Heizstab im Speicher geht an. Das muss automatisch passieren. Wir programmieren das so, dass der Kunde Komfort gewinnt und Energiekosten spart, ohne ständig manuell eingreifen zu müssen.
„Die beste Wärmepumpe nützt nichts, wenn sie nicht mit der Photovoltaik-Anlage spricht. Wir bringen diese Welten zusammen.“ – Julian Bächle
Neben Privatkunden betreuen Sie auch viele Firmen. Was macht Elektro-Bächle für die Industrie interessant?
Wir sind für viele Betriebe in der Region so etwas wie die externe Instandhaltungsabteilung. Wenn eine Maschine steht, können die nicht drei Tage auf den Werkskundendienst warten, der hunderte Euro für die Anfahrt berechnet. Wir kommen, finden den Fehler und reparieren das – oft schneller und günstiger. Zudem bieten wir im Industriebereich auch Programmierung und Schaltschrankbau an. Das schätzen unsere Kunden im Ermstal und auf der Alb sehr.
Gibt es Bereiche, die Sie nicht mehr bedienen?
Ja, wir fokussieren uns. Die klassische „Weiße Ware“, also Waschmaschinen und deren Kundendienst, haben wir abgegeben. Wir konzentrieren unsere Energie voll auf die Themen Gebäudetechnik, Energiesysteme und Industrieservice. Da sind wir die Experten, und da brauchen uns unsere Kunden.
Ein Blick in die Zukunft: Was raten Sie Hausbesitzern, die jetzt modernisieren wollen?
Denken Sie in Gesamtsystemen. Eine einzelne Komponente zu tauschen, ist oft nur der halbe Schritt. Suchen Sie sich einen Partner, der das Große und Ganze sieht – von der Solar-Erzeugung auf dem Dach bis zur Wärme im Fußboden. Wer das intelligent verknüpft, macht sich ein Stück weit unabhängig von steigenden Energiepreisen.
Sie planen ein Projekt für moderne Haustechnik in Bad Urach, Römerstein oder Umgebung? Sie wollen Ihre Energieversorgung auf eigene Beine stellen?
Dann sprechen Sie mit der Elektro-Bächle GmbH. Das Team verbindet Handwerk mit High-Tech und sorgt dafür, dass Ihre Investition nachhaltig funktioniert.