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05.11.2014 // 380 kV Ostküstenleitung: Landesplanung verzichtet auf zusätzliches Raumordnungsverfahren

Bei der Planung der 380-kV-„Ostküstenleitung“ vom Raum Segeberg in das ostholsteinische Göhl sieht die Landesregierung von einem zusätzlichen Raumordnungsverfahren ab. Der Verzicht auf diesen formellen Schritt sei ein wichtiger Baustein für einen beschleunigten Netzausbau und öffne ein Zeitfenster für einen umfangreichen Dialogprozess, teilte die Landesplanungsbehörde in Kiel mit.

Mit dem Verzicht auf einen zusätzlichen formellen Schritt ermögliche die Landesregierung, die Bürgerinnen und Bürger weit über das Maß eines Raumordnungsverfahrens hinaus zu informieren und einzubinden, so der Leiter der Landesplanung, Ernst Hansen. Die Berücksichtigung der landesplanerischen Gesichtspunkte werde im nachfolgenden Planfeststellungverfahren gewährleistet. Zudem profitiere man im Abschnitt 3 (Lübeck - Göhl) von genauen Kenntnissen aus dem Raumordnungsverfahren zur Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung.

Für die Planung der Ostküstenleitung hatten sich die Landesregierung Schleswig-Holstein, der Netzbetreiber TenneT TSO GmbH und die Schleswig-Holstein Netz AG im August auf einen Realisierungsfahrplan verständigt. Kernpunkte sind eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit ab Ende des Jahres sowie ein Zeitplan für die Planung der Stromleitung zwischen den Kreisen Segeberg/ Stormarn und der Region um Göhl in Ostholstein.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.schleswig-holstein.de/ostkuestenleitung

 

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