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11.08.2014 // Erfolgreiche Halbjahresbilanz bei Brunsbüttel Ports und RENDSBURG PORT

Mit einem Gesamtumschlag von über 5,8 Millionen Tonnen in den ersten sechs Monaten des Jahres zieht Brunsbüttel Ports eine erfolgreiche Halbjahresbilanz. Die Hafengruppe hat mit dem Elbehafen, dem Ölhafen und dem Hafen Ostermoor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt einen Zuwachs von knapp fünf Prozent erzielt.

Zu der Steigerung hat maßgeblich der Umschlag von Baustoffen, Onshore-Windkraftanlagen und Flüssiggütern beigetragen. So verzeichnet auch der spezialisierte Ölhafen im Nord-Ostsee Kanal mit seinem erfolgreichen Handling von Rohölerzeugnissen und weiteren Ölprodukten einen deutlichen Zuwachs. Im Elbehafen zeigt die starke Entwicklung der Onshore-Windenergie, ähnlich wie im Schwesterhafen Rendsburg, ihre positiven Auswirkungen. Durch den derzeitigen Ausbau der Onshore-Windparks in Schleswig-Holstein wurden im Bereich der Windkraftanlagen nahezu doppelt so viele Segmente wie im Vorjahreszeitraum über den Elbehafen verladen. Dazu zählen Turmsegmente, Naben, Gondeln und Windkraftflügel.

Der Elbehafen hat sich zudem innerhalb der vergangenen Jahre zum Umschlaghub für Baustoffe entwickelt, die unter anderem für den Straßenbau in Norddeutschland eingesetzt werden. Die direkt an die Pier im Elbehafen angrenzende Lagerfläche ist geprägt durch Berge von zurzeit mehr als 30 unterschiedlichen Sorten von Baustoffen.

Auch im RENDSBURG PORT, dem Schwerlasthafen in Osterrönfeld, läuft der Betrieb auf Hochtouren. Mit 47 Schiffen verzeichnet der Hafen am Nord-Ostsee-Kanal im ersten Halbjahr bereits 38 Schiffsanläufe mehr als in der ersten Jahreshälfte 2013. Das Gesamtumschlagvolumen von knapp 30.000 Tonnen entspricht einem Wachstum von rund 60 Prozent.

Diesem Wachstum liegt im Schwerlasthafen ein Fokus im Handling von Windkraftanlagen zugrunde: Über 1.450 Sektionen und Anlagenteile für die Windenergiebranche wurden innerhalb der ersten sechs Monate verladen, im Vorjahresvergleich waren es 270 Sektionen. Der RENDSBURG PORT verantwortet für die Windkraftsegmente das Löschen und Beladen der Schiffe, die Zwischenlagerung und auch die Beladung von LKWs für den Weitertransport auf der Straße. Bei Einzelgewichten von bis zu 40 Tonnen für ein Turmsegment bietet der Hafen mit einer Flächentraglast von 90 Tonnen pro Quadratmeter optimale Voraussetzungen.

Der auf den Umschlag und die Lagerung von Schwergutkomponenten spezialisierte Hafen wurde vor knapp zwei Jahren eröffnet und wächst seitdem kontinuierlich. Mit der Ansiedlung der Firma Max Bögl wird weiteres Umschlagvolumen folgen. Der bayrische Betonbauer hat Mitte Juli dieses Jahres seine Produktionsanlage für Hybridtürme mit großen Nabenhöhen von über 140 Metern in Betrieb genommen. Rund 200 Türme sollen pro Jahr hier produziert werden. Mit der direkten Nähe des Hafens zum Werk wird eine schnelle und optimale Verladung der Turmsegmente auf die Schiffe ermöglicht.

Hier lesen Sie die vollständigen Pressemitteilungen:
www.rendsburg-port.de
www.brunsbuettel-ports.de/news.html

 

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