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22.05.2014 // 100 % Erneuerbare Energien für Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein wird in diesem Jahr seinen Stromverbrauch rechnerisch allein aus Sonne, Wind und nachwachsenden Rohstoffen decken. Das geht aus einer Potenzialuntersuchung und Ausbauprognose erneuerbarer Energien hervor, die ein Hamburger Ingenieurbüro im Auftrag des Kieler Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume erstellt hat. Minister Dr. Robert Habeck stellte sie gestern in einem Pressegespräch vor. „Wenn das Windjahr mindestens durchschnittlich wird, können wir mit den 2014 installierten Anlagen die 100-Prozent-Marke erreichen“, sagte Habeck.

In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr als 1,1 Gigawatt an neuer Leistung aus Windanlagen installiert, insbesondere auf den Ende 2012 neu ausgewiesenen Windeignungsflächen. 2013 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am rechnerischen Stromverbrauch nach Hochrechnung des Bundesverbandes Energie- und Wasserwirtschaft bereits bei 90 Prozent.

Auf Basis der Potenzialanalyse rechnet Habeck damit, dass Schleswig-Holstein in den nächsten zehn Jahren den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch auf mindestens 300 Prozent steigert. „Damit würden wir als führender Windenergiestandort einen Anteil von rund 8 Prozent der Stromnachfrage in Deutschland abdecken.“ Als „die großen Herausforderungen für die nächste Phase der Energiewende“ bezeichnete es der Minister, ein dynamisches Lastmanagement, netzdienliche Kurzzeit-Stromspeicher sowie Power-to-Heat Anlagen in das System zu integrieren.

Hier finden Sie die Potenzialuntersuchung und Ausbauprognose erneuerbarer Energien.

Die vollständige Pressemitteilung des MELUR  - "Minister Habeck stellt Gutachten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien vor“ -  finden Sie hier.

 

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