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02.04.2014 // Netto-Zubau wird Grundlage des Windenergie-Deckels

Nach dem Energiegipfel im Kanzleramt haben sich die Regierungschefs der Länder mit der Bundesregierung in einigen strittigen Punkten bei der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geeinigt. Bei der geplanten Deckelung des Windenergie-Ausbaus soll demnach der Netto-Zubau berücksichtigt werden, also der Zubau an installierter Leistung in Megawatt abzüglich der Leistung abgebauter Anlagen. Außerdem soll die Vergütung für Binnenland-Standorte etwas günstiger ausfallen als bisher geplant.

Bei der Stichtagsregelung wurde bisher keine Einigung erzielt. Das Bundeswirtschaftsministerium will daran festhalten, dass das neue EEG bereits für alle Projekte gelten soll, die ihre wesentlichen Genehmigungen nach dem 22. Januar 2014 erhalten haben.

Für die Offshore-Windenergie wird die geplante Degression von einem Cent pro Jahr auf einen halben Cent pro Jahr abgesenkt. Außerdem sollen als Anreiz für eine schnelle Umsetzung von Offshore-Projekten höhere Netzanschluss-Kapazitäten genehmigt werden, als sie zum Erreichen des Ausbauziels von 6.500 Megawatt bis zum Jahr 2020 nötig wären. Dies solle sicherstellen, dass das Ausbauziel auch wirklich erreicht werde, erklärte Bundesenergieminister Sigmar Gabriel in der der Pressekonferenz im Anschluss an den Energiegipfel.

Eine Mitschrift der Eingangsstatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesminister Sigmar Gabriel während der Pressekonferenz zum Energiegespräch können Sie auf der Internetseite der Bundesregierung nachlesen.

 

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