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20.06.2011 // BZEE nun auch in Korea gefragt!

Es gibt einige Länder auf dieser Welt, die sich schon lange vor der japanischen Atomkatastrophe in Fukushima zum Umbau ihres Energiesystems hin zu deutlich mehr Energie aus erneuerbaren Quellen entschlossen haben. Dazu gehört auch Südkorea. Die Vorkommnisse im Nachbarland Japan haben die Umsetzung des schon im Jahr 2008 vorgelegten 20-Jahresplan “Low Carbon, Green Growth”, der Umwelttechnologien und saubere Energie zum Wachstumsmotor für die koreanische Volkswirtschaft machen soll, nun noch beschleunigt. Zwar möchte Korea noch nicht so bald auf die Kernenergie verzichten, hat sich aber große, erneuerbare Ziele vorgenommen.

Rund 31 Milliarden Euro staatlicher Unterstützung stehen zum Ausbau “grüner Technologien“ zur Verfügung. Die Erneuerbaren sollen bis zum Jahr 2050 rund 30 Prozent des koreanischen Strombedarfs decken. Neben dem Ausbau der Solarenergie setzt Korea dabei besonders auf die Windenergie. Bis zum Jahr 2019 sollen Windturbinen im Land und auf dem Meer mit einer Leistung von 2,5 GW installiert werden.

Traditionell ist Deutschland ein wichtiger Wirtschaftspartner und Vorbild Südkoreas. So wurde z. B. das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz in weiten Teilen übernommen. “Made in Germany” ist auch bei der Qualifizierung von Technikern sehr gefragt. Kein Wunder also, dass Choong-Yul Son, Vize-Präsident des Weltwindverbands, WWEA, sowie Jong-Hwan Park und Kim Ill-Soo, Professoren der staatlichen Universität in Mokpo im Juni dem Husumer Bildungszentrum für Erneuerbare Energien, BZEE einen Besuch abstatteten, um eine mögliche Ausbildungskooperation vorzubereiten.

Die aktuelle Pressemitteilung können Sie hier herunterladen:


 

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