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Aktuelles

17.02.2011 // Ausbau der Onshore-Windkraft bleibt stabil!

In Schleswig-Holstein sind im vergangenen Jahr knapp 200 Megawatt (MW) Leistung aus Windenergie neu installiert worden. Das entspricht einem Zuwachs von etwa sieben Prozent und liegt damit leicht unter dem Wert des Vorjahres (neun Prozent). Bundesweit gingen 2010 nach Erhebungen des Deutschen Windenergie-Institutes (DEWI) 1.551 MW Windleistung neu an das Netz – ein Minus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1.917 MW).

Schleswig-Holstein könne mit seiner Konzeption des Bürgerwindparks punkten, so die Einschätzung des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) bezüglich der gegenläufigen Entwicklung im nördlichsten Bundesland. Insbesondere die dezentrale Betreiberstruktur und die Nähe zu den regionalen Finanzinstituten habe die Projektfinanzierung auch in Zeiten der Finanzkrise gesichert.

2.583 Rotoren (mit 2.907 MW Leistung) drehten sich am Stichtag 31. Dezember 2010 zwischen Nord- und Ostsee.  Trotz der Leistungszuwächse waren dies zehn Anlagen weniger als im Jahr zuvor. Ein Indiz für ein effektives Repowering. In Schleswig-Holstein, dem Vorreiterland der Windenergie, kommt dem Repowering angesichts des vergleichsweise alten Anlagenbestandes große Bedeutung zu.

Die durchschnittliche Nennleistung der installierten Neuanlagen lag 2010 bei 2,3 MW. Am deutlichsten sichtbar wird der technische Fortschritt in Nordfriesland und Ostholstein, wo die Leistung in Megawatt jeweils klar die Rotorenzahl übertrifft (Nordfriesland: 847 MW/611 Anlagen, Ostholstein: 419 MW/312 Anlagen).


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