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14.07.2010 // Minister de Jager gibt Startschuss für Offshore-Wind

Um das gewaltige Windenergie-Potential vor den Küsten Schleswig-Holsteins zur umwelt-freundlichen und sicheren Energieversorgung sowie zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen zu nutzen, hat die Landesregierung am 14. Juli gemeinsam mit der Netzwerkagentur „windcomm schleswig-holstein“ und weiteren Institutionen des Landes Handlungsempfehlungen für eine Offshore-Strategie vorgestellt. „Die Windenergie auf See entwickelt sich neben der Windnutzung an Land zunehmend zu einem treibenden Wirtschaftsfaktor für unser Land“, sagte Wirtschaftsminister Jost de Jager.

Schon heute seien rund 7.000 Menschen in über 200 Unternehmen in der Wind-Branche in Schleswig-Holstein beschäftigt und bereits in zehn Jahren werde in Schleswig-Holstein mehr Strom aus Wind erzeugt, als im Land verbraucht werde. „Durch die  anstehende Realisierung der insgesamt 7 genehmigten Offshore-Windparks vor der Westküste werden künftig besonders im Service- und Wartungssektor sowie in der maritimen Wirtschaft schätzungsweise 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen“, so de Jager. Auch bei der Produktion von Großkomponenten wie Turmsegmenten oder Fundamenten bestünden erhebliche Ansiedlungs- und Arbeitsplatzpotenziale.

Die von windcomm vorgestellte Offshore-Strategie umfasst eine Analyse der Entwicklungspotenziale entlang der Offshore-Wertschöpfungskette bis hin zur Anpassung verschiedener Ausbildungsberufe. Untersucht wurden die Bereiche „Großkomponen-tenproduktion und Montage“, „Service und Wartung“, „Forschung und Entwicklung“ sowie „Aus- und Weiterbildung“. Ziel der Analyse war es, die Bereiche zu identifizieren, in denen sich Schleswig-Holstein erfolgreich positionieren kann.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

 

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