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26.04.2010 // 12. windcomm werkstatt - voller Erfolg!

Über 90 Unternehmen der Windindustrie und der maritimen Wirtschaft trafen im Rahmen der 12. windcomm werkstatt im Rendsburger Zentrum für Energie und Technik (ZET) zusammen. Das Windclustermanagement windcomm schleswig-holstein und das Maritime Clustermanagement des Landes hatten zusammen die Veranstaltung zum Thema Bauwerksmonitoring und Instandhaltung von Offshore-Windkraftanlagen initiiert. Themen, die bei der Errichtung und dem Betrieb der sieben genehmigten Offshore-Windparks vor der Westküste Schleswig-Holsteins eine herausragende Rolle spielen werden und ein hohes Wertschöpfungspotenzial für die regionale Wirtschaft beinhalten.


So verwunderte es die Veranstalter auch nicht, dass die Bandbreite der teilnehmenden Unternehmen das gesamte Spektrum beider Branchen abdeckte. Vom Schiffbauer bis zum Windkraftanlagenhersteller war nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergie vertreten. „Es waren aber auch viele neue Unternehmen vor Ort, die sich dem Thema bisher noch nicht angenommen haben“, freute sich windcomm-Projektmanager Martin Schmidt über die vielen neuen Gesichter im Auditorium. „Die Positionierung schleswig-holsteinischer Unternehmen auf Zukunftsmärkten und die Initiierung neuer Unternehmenskooperationen sind die Schwerpunkte unserer heutigen Veranstaltung und ich hoffe, dass Sie diese Plattform für die Gestaltung innovativer Produkte und Dienstleitungen ausgiebig nutzen werden“, begrüßte Schmidt die Gäste.


Der kontinuierliche Anlagenbetrieb auf hoher See ist ein Schlüsselfaktor für die Rentabilität der sehr teuren Offshore-Windprojekte. Die Installation eines Parks mit 80 Anlagen kostet durchschnittlich eine Milliarde Euro. Derzeit sind die Konzepte für die Errichtung und die Wartung der Anlagen noch viermal teurer als auf dem Festland. „Viel Spielraum für unsere Werften, Schiffbauer und Meerestechniker neue und effizientere Systeme für den Markt zu entwickeln“, zeigt sich Dr. Niko von Bosse, Leiter des Maritimen Clustermanagements Schleswig-Holstein, für die heimischen Unternehmen zuversichtlich. „Wir haben viele Unternehmen im Land, die international ein einmaliges Know-how aufgebaut haben. Im Zuge der Wirtschaftskrise brauchen sie jedoch neue Absatzmärkte“, so der Clustermanager.


Da für deutsche Offshore-Parks aufgrund der großen Entfernungen zum Festland und der Wassertiefen Erfahrungen ausländischer Unternehmen nicht immer genutzt werden können, müssen neue Lösungen für die heimischen Projekte entwickelt werden. Auch aus diesem Grund blieb neben den Informationsblöcken zu den Themen rechtliche und technische Rahmenbedingung des Bauwerksmonitorings, neue Konzepte für Instandhaltungsschiffe und Offshore-Fundamente genügend Zeit in den Pausen, Unternehmensnetzwerke auszubauen und Erfahrungen auszutauschen. So waren sich alle Teilnehmer am Ende der Veranstaltung einig: Der Mix aus Information und Kommunikation hat gestimmt!

Ansprechpartner:

• Martin Schmidt, windcomm schleswig-holstein,
E-Mail: m.schmidt@wfg-nf.de, Telefon: 04841-6685-0.

• Dr. Niko von Bosse, Maritimes Clustermanagement Schleswig-Holstein,
E-Mail: vonbosse@wtsh.de, Telefon: 0431-66666-866.

Die Präsentationen der Veranstaltung können Sie hier runterladen:

Block I: Einführung und Rechtsfragen

Schmidt, Martin: Einführung
Dahlke, Christian: Rechtliche Pflichten des Betreibers

Block II: Bauwerksmonitoring

Hube, Wilfried: Offshore-Windkraftanlagen im Betrieb
Wolff, Roman: Condition Monitoring Systeme

Block III: Instandhaltung

Walter, Jörg: Neue Errichtungsschiffe für die Instandhaltung
Kelemen, Peter: Innovative Ansätze für Gründungsstrukturen

 

Kontakt

windcomm schleswig-holstein e.V.
Schloßstraße 7
25813 Husum

Tel.: 04841 6685-0
Fax: 04841 6685-16

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