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29.01.2009 // Deutsche Windindustrie 2008: Markt bleibt stabil

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland etwa so viele Windenergieanlagen neu ans Netz gegangen wie 2007, nämlich 866 (Leistung: 1.665 MW). Damit habe sich die deutsche Windindustrie „in einem weiter wachsenden Weltmarkt auf einem stabilen Niveau gehalten“, teilten der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) in Berlin mit. Schleswig-Holstein lag unter den Bundesländern laut Zahlen des Deutschen Windenergie-Institutes (DEWI) mit einer neu installierten von knapp 180 MW zwar nur an vierter Position; mit einem Windkraftanteil am Stromverbrauch von knapp 40 Prozent gehört das Land jedoch zur Spitzengruppe. Die detaillierten, von der Landwirtschaftskammer erhobenen Aufstellungszahlen 2008 wird windcomm schleswig-holstein gemeinsam mit dem BWE in Kürze präsentieren.

Bundesweit waren den Angaben zufolge Ende 2008 insgesamt 20.301 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 23.902 MW aufgestellt. Für das laufende Jahr rechne die Branche trotz der Finanzkrise mit einem Wachstum, erklärte BWE-Präsident Hermann Albers: Die am 1. Januar in Kraft getretene Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) biete die Chance, „den Ausbau der Windenergie als Klimaschutztechnologie wieder deutlich anzuschieben“.

Weltweit verzeichnete der Windenergiemarkt 2008 erneut einen Boom, wobei die USA mit 8.000 bis 9.000 MW neu installierter Leistung zum vierten Mal in Folge vorn lagen. Branchenkenner erwarten, dass das von der neuen US-Regierung vorgesehene Klimapaket mit einer geplanten Verdoppelung der erneuerbaren Energien in den nächsten drei Jahren dafür sorgen wird, dass dieser Trend anhält. Damit gehört der amerikanische Markt zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der Zukunft.

 

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