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31.07.2008 // Erfolgreiche Irlandreise in Sachen Offshore

Husum/Arklow. Erfolgreicher Irlandaufenthalt mit windcomm schleswig-holstein: Eine von der Netzwerkagentur organisierte Delegationsreise zum Windpark „Arklow Bank" bot Vertretern der schleswig-holsteinischen Windbranche jede Menge Möglichkeiten zu direkten Gesprächen mit irischen Kollegen. Die Tagesordnung ließ Raum für Besichtigungen und politische Begegnungen, aber auch für die Anbahnung konkreter Geschäftskontakte vor allem zu Airtricity, dem Unternehmen, das den vor der irischen Ostküste liegenden Offshore-Park entwickelt hat.

Mit über 20 Teilnehmern war die windcomm-Reise ausgebucht. Verantwortliche aus Fischerei- und Elektrofirmen, Banker, Wirtschaftsförderer und Reeder waren dabei, außerdem mit einem gesonderten „Politprogramm" der Staatssekretär in schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium Jost de Jager sowie Dr. Klaus Rave, Vorstand der Investitionsbank Schleswig-Holstein und Vize-Präsident der europäischen Windenergie-Vereinigung (European Wind Energy Association, EWEA). Neben Gesprächen über internationale Windenergiethemen galt das Hauptaugenmerk der Frage, wie schleswig-holsteinische Unternehmen an der Wertschöpfung aus Offshore teilhaben können. Insbesondere die vielen, auch informellen Kontakte zu Airtricity-Vertretern eröffneten hier Chancen – schließlich hat das irische Unternehmen im vergangenen Jahr auch den vor Sylt geplanten Windpark Butendiek als Betreiber übernommen.

Entsprechend positiv fielen die Kommentare der Mitgereisten aus: „Das war für mich sehr ergiebig", bilanzierte Dirk Hansen von der Firma Hansen Elektro- und Windtechnik Husum und meint damit sowohl das erworbene Fachwissen als auch die „vielen guten Kontakte und Gespräche". Als „hochinteressant" bewertet Jan Kruse von der Flensburger Förde Reederei Seetouristik die „sehr gut organisierte Reise". Für seine Reederei sei das Thema Offshore neu und es gehe darum, mögliche Chancen auf eine Teilhabe an dem Geschäft mit den Windparks auf See auszuloten. Ähnlich auch das Anliegen der mitgereisten Fischer: „Wir wollten in Erfahrung bringen, inwieweit wir da als Dienstleister tätig werden können, zum Beispiel für Kleintransporte", so Robert Ahnfeld vom Fischereibetrieb Ahnfeld & Kock aus Büsum. Insofern sei es hilfreich gewesen zu sehen, „wie der Betrieb da draußen in der Praxis läuft."

 

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