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24.07.2008 // Werbeagentur für die regionale Wind-Branche

Artikel in den Husumer Nachrichten vom 22. Juli 2008 von Willy-Peter Ström (Redakteur Husumer Nachrichten)

Die Netzwerkagentur Windcomm hat ein neues Ziel: Unternehmen aus der regionalen Wind-Branche helfen, sich am Weltmarkt erfolgreich zu etablieren.

Neu ausgerichtet und mit optisch gelifteten Erkennungszeichen geht die Windcomm Schleswig-Holstein in die kommenden Jahre. Die 2005 vom Land ins Leben gerufene Netzwerkagentur konzentriert sich jetzt ausschließlich auf das Thema Wind. Bislang gehörten auch die anderen Bereiche der alternativen Energien zum Betreuungsbereich der im wesentlichen von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland getragenen und hauptsächlich durch Land und EU (70 Prozent) geförderten Einrichtung.

Nachdem Kiel die Finanzierung der Netzwerkagentur bis April 2010 sichergestellt hat, soll jetzt Florian Wetzig als Projektmanager die Windcomm auf neuen Kurs bringen, berichtete Dr. Matthias Hüppauf, Geschäftsführer der nordfriesischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Wetzig war zuletzt als Berater des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holsteins tätig – mit den Schwerpunkten erneuerbare Energien und Klimaschutz.

Die Netzwerkagentur soll nach dem Willen von Florian Wetzig langfristig vor allem die Bereiche Offshore und Repowering beackern. Es geht darum, so der Windcomm-Projektmanager, Schleswig-Holstein auf dem Feld der Hochsee-Windparks so zu positionieren, dass möglichst viel Wertschöpfung im Land zwischen den Meeren bleibt. Für den Ersatz (vieler) kleiner durch (wenige) große Windkraftanlagen (Repowering) soll die Windcomm Strategien entwickeln – inklusive solcher, die helfen, Konflikte in Zusammenhang mit der Aufstellung der großen Anlagen zu entschärfen.

Zudem wird Windcomm Gemeinschaftsstände auf Messen organisieren, um auch kleineren und mittleren Unternehmen der Wind-Branche die Möglichkeit zu geben, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiteren Publikum zu präsentieren. „Internationale Messen sind ideale Plattformen, um Geschäftskontakte zu knüpfen und Kunden zu gewinnen", ist Florian Wetzig überzeugt.
(Bild von W.-P. Ström: Kirsten Lorenzen, Florian Wetzig, Dr. Matthias Hüppauff von windcomm)

Ein anderes Instrument – die Windcomm-Werkstatt – dient dazu Firmen, zusammenzubringen. Zum ersten Mal war die Werkstatt Ende Juni geöffnet und hatte als Kristallisationspunkt das „Butendiek"-Offshore-Projekt sowie den jetzigen Betreiber Airtricity. Die Windcomm-Werkstatt soll vor allem kleine Betriebe an große Firmen heranführen. „Das ist sonst schwierig", weiß Wirtschaftsförderer Dr. Matthias Hüppauf aus eigener Erfahrung.

Auch Informationsreisen – wie jetzt nach Irland – gehören zum Angebot, das die Wincomm der Wirtschaft macht. Bis morgen sieht sich eine 20-köpfige Delegation unter Führung von Wirtschafts-Staatsekretär Jost de Jager und Klaus Rave von der Investitionsbank Schleswig-Holstein auf der grünen Insel im Umfeld des von Airtricity entwickelten Offshore-Windparks „Arklow Bank" um. Auf dem Programm stehen auch Gespräche mit irischen Unternehmensvertretern und Politikern.

 

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