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Aktuelles

12.01.2006 // Die windcommunity trifft die maritime Wirtschaft

Drittes Windcommunity Treffen in Husum

Windenergiebranche trifft Maritime Wirtschaft


Rund 120 Personen aus den beiden für Schleswig-Holstein bedeutenden Wirtschaftsbereichen Windenergie und Maritime Wirtschaft kamen am Donnerstagabend (12. Januar) auf Einladung der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB) und der Netzwerkagentur windcomm ins „Alte Gymnasium“ in Husum zum Interessens – und Ideenaustausch. Dr. Matthias Hüppauff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordfriesland begrüßte gemeinsam mit Dr. Klaus Rave,

Vorstand der IB die Teilnehmer. Rainer Maaß, Husums Bürgermeister und Karin Wiedemann, Staatsekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr betonten die großen Gemeinsamkeiten der beiden Branchen, die besonders in der Zukunft der Windenergie, im Bau großer Offshore Windparks vor unseren Küsten, eine bedeutsame Rolle spielen werden. Weltweit wird das Investitionsvolumen in diesem Bereich auf 88 Milliarden Euro geschätzt. Frau Wiedemann machte deutlich, dass das Kieler Wirtschaftsministerium den Erfolg der Windenergieerzeugung, die heute schon 30 Prozent an der schleswig-holsteinischen Stromversorgung beträgt, weiter ausbauen wird und sich darüber hinaus verstärkt für die Realisierung der Offshore-Windparks in Nord-und Ostsee einsetzen wird.

Fritz Lücke, Sprecher des maritimen Wirtschaftsclusters und Prof. Dr. Boris Culik, Manager des Clusters aus Kiel bestätigten gemeinsam mit Dr. Ing. Joachim Schwarz, dem ersten Vorsitzenden der Gesellschaft für Maritime Technik e.V. mit Sitz in Rendsburg, dass für den Bau und die Entwicklung der Offshore-Windparks auf das große Wissen, die Erfahrung und auf die vorhandenen technologischen Lösungen der 1.500 Unternehmen der maritimen Wirtschaft zurückgegriffen werden kann. Es werden Spezialschiffe benötigt, Versorgungsplattformen im Meer und der Bau der Offshore Windenergieanlagen kann vom Stahlbau der norddeutschen Werften gefertigt werden. Zudem gibt es in Schleswig-Holstein zum Beispiel große Kompetenz in Fertigung von unterseeischen, stromführenden Kabelsteckverbindungen.

Matthias Schubert, Vorstandsmitglied des Windanlagenherstellers Repower Systems AG bestätigte nicht nur, dass technologische Kooperationen der beiden Bereiche für eine gemeinsame Zukunft im Meer notwendig und sinnvoll sind, sondern wies auch deutlich darauf hin welche wachsende, langfristige Wertschöpfung für die schleswig-holsteinischen Hafenstandorte mit Service – und Wartung der Windanlagen im Meer verbunden sein wird.

Die Idee, den Community Treff zur kommunikativen Plattform eines branchenübergreifenden Treffens zu machen, zeigte sich als sehr erfolgreich

und soll bei den zukünftigen Community Teffen der Windenergie mit weiteren Partnern fortgeführt werden.

 

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