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Aktuelles

12.01.2006 // Staatekretär de Jager in der Windregion Nordfriesland

Staatsekretär Jost de Jager Besucht die Windregion Nordfriesland
Unternehmen der Windenergiebranche standen im Fokus


"Ich möchte mir vor Ort im direkten Gespräch mit den Geschäftsführern und Mitarbeitern der Unternehmen der Windenergiebranche einen Einblick in deren Planungen und aktuelle Probleme verschaffen!“, sagte Jost de Jager, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Jost zum Motiv seiner fast eintägigen Informationsreise an die Westküste.

Besonders erfreut nahm Jost de Jager bei seinem Besuch des Unternehmens GEO Gesellschaft für Energie und Ökologie mbH in Enge-Sande zur Kenntnis, dass GEO als Ergebnis seiner vielfältigen Entwicklungen und Planungen in den Windenergiebereichen Service, Logistik, Schulung, Sicherheit und Netzoptimierung die Schaffung von mehr als 140 neuen regionalen Arbeitsplätzen für sicher hält.

Im Gespräch mit den Mitarbeitern der schleswig-holsteinischen Netzwerkagentur windcomm in Husum bestätigte der Staatssekretär: „Die Region Husum ist das Zentrum der Windenergienutzung. Die Landesregierung ist entschlossen, diese Region mit den vielen erfolgreichen Akteuren und Unternehmen auch in Zukunft zu unterstützen.“ Besonders windcomm als Management des schleswig-holsteinischen Windbranchen-Wirtschaftsclusters kommt dabei die Aufgabe der Bündelung und Stärkung der Brancheninteressen und der Vermarktung des Wirtschaftsstandortes zu. „Wir haben gemeinsame Ziele: Schleswig-Holstein wird am Ausbau der Offshore-Windenergie teilhaben. Das ist unzweifelhaft! Wichtig beim Gang auf das Meer ist die Sicherstellung, dass das Land und die hiesigen Unternehmen eindeutig davon profitieren.“,

bekräftigte Staatsekretär Jost de Jager.

Bei seinen aktuellen Unternehmensbesuchen erkannte er besonderen Handlungsbedarf für die Landesregierung in den Bereichen: Schaffung von Teststandorten für Windenergienanlagen, zügige Klärung der Netzanbindungsproblematiken, Netzoptimierung und Begleitung des Repowerings.

Den Geschäftsführern des Offshore-Bürgerwindparks konnte er mitteilen, dass sie und ihre 8.500 schleswig-holsteinischen Anteilseigner mit einer Vollgenehmigung für ihren Windpark und die Kabeltrasse bis zum Sommer 2006 rechnen können.

„Ich bin beeindruckt von der Vielfältigkeit und Leistungsfähigkeit der nordfriesischen Windenergiebranche und dem Engagement der Anlagenhersteller.“, sagte Jost de Jager nach seinem Besuchen und dem Gespräch mit Repower Vorstandsmitglied Matthias Schubert in der Repower Werksniederlassung in Husum.

Bestätigt in seiner Auffassung wurde de Jager beim anschließenden Besuch in der Vestas Central Europe Zentrale im Husumer Gewerbegebiet. Andreas Eichler teilte ihm dort mit, dass die Vestas Niederlassung Husum im letzten Jahr einen Auftragseingang von einer Milliarde Euro verzeichnen konnte. Mit der Übernahme des Lübecker Generatorenwerkes Weier im letzten Herbst durch Vestas konnten mehr als einhundert Arbeitsplätze gerettet werden und das produzierende Gewerbe in Schleswig-Holstein erfuhr eine deutliche Stärkung.

Die letzte Station der Informationsreise war ein Besuch in der Husumer Messehalle.

Hanno Fecke, Geschäftsführer der Messegesellschaft, freute sich über die bestätigende Zusage aus Kiel, dass der Husumer Standort der weltgrößten Windenergiemesse nicht nur erhalten, sondern dass die HUSUMwind weiter ausgebaut werden soll.

 

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